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Ein Stromgenerator für das Wohnmobil!

Wer mit dem Reisemobil oder dem Campingbus unterwegs ist kennt das Problem. Irgendwann sind die Batterien leer. Und wenn nicht gerade auch gleichzeitig das Frischwasser leer oder die Abwassertanks voll sind, endet das Campingvergnügen aufgrund des fehlenden Stroms.Und wer keinen Wechselrichter verbaut hat muss beim autarken Campen sowieso auf 230v verzichten und sich mit den 12v aus der Batterieversorgung abfinden.

Die Lösung ist einfach: ein Stromgenerator. Mit ihm kann man jederzeit den benötigten Strom produzieren – ganz einfach durch den Verbrennungsmotor, betrieben mit handelsüblichen Super Benzin von der Tankstelle. Der Generator wird einfach an das Bordnetz angeschlossen und liefert bei Betrieb saubere 230v um die Batterien zu laden und alle 230v Verbraucher wie z.B. die Dachklimaanlage zu betreiben.

Welche Stromgenerator ist der Richtige?

Schwierige Frage. Wichtig ist schon einmal, das es ein Inverter Generator ist der saubere Sinus-Spannung liefert. Besonders wichtig für empfindliche Geräte wie z.B. Laptops oder Fernseher. Die Benötigte Leistung kann einfach durch eine Analyse der Verbraucher berechnet werden. Wir haben das einfach durch eine Excel-Berechnung gemacht und diese an DENQBAR gemailt. Die Empfehlung war eindeutig: der DENQBAR 2,2kW Generator sollte es werden!

Wie kompliziert ist der Betrieb?

Der Generator sitz in unserer kleinen Heckgarage und wird bei Bedarf einfach abseits des Reisemobil aufgestellt, verbunden und angeschmissen. Der Betrieb im Fahrzeug ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Zum einen benötigt der Generator Sauerstoff für die Verbrennung die er sich bei Bedarf auch aus dem Innenraum holt und zum anderen erzeugt die Verbrennung Abgase. Unfälle mit Generatoren in geschlossenen Räumen sind bekannt – trotz Ansaug- und Abgasschlauch. Aus diesem Grund sollte der Generator niemals in geschlossenen Räumen betrieben werden.

Unser DENQBAR Generator besitzt auch eine ECO Taste, die sowohl die Lautstärke reduziert als auch den Benzinverbrauch minimiert. Gerade wenn man nicht alleine steht macht dies durchaus Sinn. Ein großes Display informiert jederzeit über die Vitalwerte und die gerade produzierten Eckdaten. Alles in allem ist der DENQBAR sehr komfortabel zu bedienen – soviel steht schon beim ersten Versuch fest!

Zum Start wird wie bei einem Benzinrasenmäher einfach am Anlasserseil gezogen, nachdem Benzin manuell in den Vergaser eingepumpt wurde. Dazu befindet sich auf der Rückseite ein Pumpenknopf, der einfach 10-20 mal gedrückt wird. Besonders sichtig: Die Tankentlüftung am Tankdeckel muss geöffnet werden, ansonsten entsteht ein Vakkum und der Tank zieht sich zusammen!

Nie wieder Landstrom?

Schön wäre es. Der Generator funktioniert einwandfrei. Leider ist er ziemlich laut. Auf Camping- und Stellplätzen zur Hauptsaison nicht verwendbar. Abseits der Massen, mit einem langem Kabel z.B. an einen Waldrand gestellt akzeptabel. In den Norwegischen Wälder selbstverständlich. In Oberbayern auf dem Wohnmobilstellplatz ohne Strom – nicht daran zu denken! Dafür ist er einfach zu laut.

Gibt es Alternativen?

Selbstverständlich. Solarstrom auf dem Dach zum Beispiel. Oder eine Brennstoffzelle als Stromquelle im Fahrzeug. Beides macht überhaupt keine Geräusche. Die Solarzellen auf dem Dach sind obligatorisch für alle Freisteher – die Brennstoffzelle ist aber extrem teuer. Bleibt noch der Gasgenerator fest im Fahrzeug verbaut. Leider auch teuer und ohne Gastank wenig sinnvoll. Somit gibt es zum Inverter Generator für um die 600 Euro keine Alternative. Außer man verzichtet auf Strom oder gibt sich eben mit dem zufrieden, den man in den Batterien gespeichert hat und den man von der Sonne geliefert bekommt.

Für uns ist der Generator nun ein treuer Begleiter auf langen Reisen, der uns immer Sicherheit gibt, was unsere Stromversorgung angeht. Selten benötigt – aber wenn dann sind wir heilfroh ihn zu haben!

Probleme?

Ja. Tatsächlich haben wir eins das wir bis jetzt noch nicht lösen konnten. Mit der Zeit dampft der Generator Benzin aus – trotzt geschlossener Tankentlüftung und Leerlaufen nach dem Gebrauch. Wir haben bis jetzt noch keine Lösung gefunden dies abzustellen. Mit der Zeit gelangen die Dämpfe in den Innenraum des Reisemobil. Zwar nur in homöopathischen Dosen, aber genug um es unangenehm wahrzunehmen. Bekannt ist dieses Phänomen auch von Rollern in der Heckgarage. Die einzige Lösung scheint eine konsequente Trennung der Bereiche zu sein, was bei uns leider nicht möglich ist.

Wenn jemand eine Idee hat wie wir dieses Problem abstellen könnten – ich freue mich über jeden Lösungsansatz!

Unseren DENQBAR Generator findet ihr übrigens hier bei DENQBAR auf der Website!

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